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Dr. Gundula Ernst

1. Vorsitzende

Kurzbiografie

Dr. Gundula Ernst studierte Psychologie an der TU Braunschweig. Seit 1998 ist sie in der Forschungs- und Lehreinheit Medizinische Psychologie der MHH tätig und beschäftigt sich dort mit der Entwicklung und Erprobung von Schulungs- und Unterstützungsprogrammen für Menschen mit chronischer Krankheit. So hat sie neben anderen Transitionsangeboten den ModuS-Transitionsworkshop entwickelt und betreibt die Website www.between-kompas.de für chronisch kranke Jugendliche und deren Eltern. Gundula Ernst ist 1. Vorsitzende der Gesellschaft für Transitionsmedizin und im Vorstand des Kompetenznetz Patientenschulung (KomPaS).

Klinische Schwerpunkte

Sein klinischer Schwerpunkt liegt in der pädiatrischen Nephrologie und Nierentransplantation. Er ist Schatzmeister der Gesellschaft für Transitionsmedizin, Co-Vorsitzender des Arbeitskreises Transplantation der Gesellschaft für pädiatrische Nephrologie, Secretary Treasuerer der International Transplantation Society und Studientagungsleiter der Gesellschaft für pädiatrische Nephrologuie. 2018 wurde er mit dem wichtigen Rudolf-Pichlmeyer-Preis der Deutschen Transplantationsgesellschaft ausgezeichnet.

Arbeitsschwerpunkte in der Gesellschaft

  • Konzeption ganzheitlicher Transitionsprogramme und -strategien
  • Betreuung der Leitlinienentwicklung zur Transition
  • Vertretung der Gesellschaften in Deutschland

5 Fragen an Dr. Gundula Ernst

  1. Wie bin ich zu diesem Thema gekommen?
    Ich bin durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zu dem Thema gekommen. Meine Arbeitsgruppe hatte das ModuS-Schulungsprogramm für chronisch kranke Kinder, Jugendliche und deren Eltern entwickelt und das BMG hat angefragt, ob ein solches Konzept nicht auch für Jugendliche im Übergang in die Erwachsenenmedizin möglich wäre.
  2. Was motiviert mich hier aktiv zu sein?
    Momentan interessieren sich noch zu wenige Pädiater aber vor allem auch Erwachsenenmediziner für die Transition. Durch meine Arbeit möchte ich für das Thema sensibilisieren und geeignete Hilfsmittel zur Verfügung stellen, um Jugendliche und ihre Behandler in dem Prozess zu unterstützen.
  3. Mein schönste Erfahrung mit Jugendlichen im Transitionsprozess
    Eigentlich sind es ganz viele Erfahrungen. Ich freue mich jedes Mal, wenn es Jugendlichen und jungen Erwachsenen gelingt, mit ihrer Erkrankung ein ganz „normales“ Leben zu führen.
  4. Was muss sich ändern, damit Transition erfolgreich wird?
    Es gibt leider nicht die eine Sache, die sich ändern muss, damit Transition gelingt. Dazu sind viele größere und kleinere Veränderungen nötig: Kinder- und Jugendärzte müssen das Thema frühzeitig und strukturiert anbahnen. Jugendliche müssen sich darüber klar werden, wie sie sich ihren Übergang wünschen und ihre Wünsche selbstbewusst äußern. Erwachsenenmediziner müssten sich mehr in die Entwicklung von Transitionskonzepten einbringen. Es braucht eine verlässliche und angemessene Finanzierungen von Transitionsleistungen…
  5. Wo liegen die größten Hürden bei der Umsetzung einer erfolgversprechenden Transition?
    Die größte Hürde liegt wahrscheinlich im Föderalismus. Abhängig vom Bundesland, der Krankenkasse und der Erkrankung sind die Bedingungen für die Transition ganz unterschiedlich. Dadurch geht viel Energie verloren.

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